Seit mehr als einem Jahr fehlt auf dem ehemaligen Hooksieler Schulgebäude und heutigen Künstlerhaus der Zwiebelturm. Im Februar des vergangenen Jahres wurde er abmontiert, weil er starke Schäden aufwies. Inzwischen haben Hooksieler Handwerker das markante Wahrzeichen des Dorfes rekonstruiert, da sich der alte Turm nicht mehr sanieren ließ. Jetzt muss die Zwiebel nur noch mit Schindeln eingedeckt werden. Fertig ist auch die neue Turmspitze aus Stahl, die den Schwan und den Turmknopf tragen soll. Der Schwan ist bereits von Restaurator Erwin Früsemers neu vergoldet worden. Den Turmknopf, eine hohle Kugel aus Kupfer, wird er ebenfalls noch mit Blattgold belegen. Zuvor aber wurde sie mit Dokumenten gefüllt. Bürgermeister Harald Hinrichs schob gestern durch die kleine Öffnung Fotos vom Abnehmen der Turmspitze und der Zwiebel, Zeitungsberichte über die Aktion, die von Erwin Früsemers niedergeschriebene Geschichte des alten Gebäudes und ein paar Euro-Münzen. Obendrauf legte er zu guter Letzt den von der Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ aufgelegten Spenden-Pin, den Seebadevereinsvorsitzender Erwin Abels noch schnell vom Jackenkragen nahm. Anschließend wurde die Kugel zugelötet. Einen Termin, wann der Dachreiter wieder auf das Künstlerhaus zurückkehrt, gibt es noch nicht.
Und wer sich das gnaze mal genauer anschauen möchte, der kann doch einfach mal ein paar Tage in Hooksiel übernachten. Nette Unterkünfte gibts bei nordseewochen.de.
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