Archive für Juni 2008

und wieder eine Studie von expedia.de zur Urlaubszeit

hier lesen Sie, was expedia zur Preisentwicklung von Liegeplätzen auch an der Nordsee herausgefunden hat:

Liegestühle - Preise an Europas Badestränden im Vergleich

 

Die Badesaison 2008 steht vor der Tür. Kurz vor dem Start in die großen Ferien präsentiert das Online-Reiseportal Expedia.de den „Expedia Liegestuhl-Index“.

 

Der Preisindex beruht auf einer qualitativen Umfrage unter den Tourismusbehörden in insgesamt vierzehn Ländern und vergleicht Mietpreise für Liegestühle in den beliebtesten Badeorten Europas. Ermittelt wurden die Mietpreise für einen Liegestuhl pro Tag, die Serviceleistungen rund um den Liegestuhl und die Besonderheiten der verschiedenen Strände. Das Ergebnis: Im europäischen Durchschnitt kostet ein Liegestuhl 6,10 Euro pro Tag. Die günstigsten Liegestühle findet man überraschenderweise in Großbritannien; Frankreich wird seinem Ruf gerecht und bietet höchsten Komfort zu Luxus-Preisen. In Deutschland ist das Sonnenbad am Strand zwar vergleichsweise teuer, allerdings können Urlauber hierzulande ihren Strandtag in bequemen Strandkörben genießen.

Ganz oder gar nicht im hohen Norden
Die luxuriösesten Liegestühle findet man an deutschen Stränden: Mit durchschnittlich 7,65 Euro sind die für die deutsche Küste typischen Strandkörbe zwar nicht gerade die günstigsten im europäischen Vergleich, jedoch bieten die Alleskönner mit Sonnenblende, Rückenlehne, Polsterung und Auszieh-Tisch nicht nur Schutz vor Sonne und Wind, sondern auch den meisten Komfort für einen perfekten Tag am Strand. Allerdings gibt es zwischen Ost- und Nordsee große Unterschiede. Während man an der Ostsee durchschnittlich bereits ab fünf Euro pro Tag Strandkörbe mieten kann, müssen Urlauber an den Nordseestränden mit höheren Preisen rechnen. Wer den Nordseecharme günstiger genießen möchte, ist in den Niederlanden oder Belgien gut aufgehoben. Liegestühle können hier schon ab vier Euro pro Tag gemietet werden.
In Skandinavien gibt es hingegen selten Miet-Möglichkeiten für Liegestühle. Im Unterschied zu anderen europäischen Ländern sind hier unberührte Natur-Strände an der Tagesordnung. Das sogenannte „Jedermanns-Recht“ ermöglicht Urlaubern an allen Stränden oder Seeufern frei zu campen und beim Rauschen der Wellen einzuschlafen.

Luxus pur an der Cote d‘Azur
Badeurlaub in Frankreich hat seinen Preis – durchschnittlich kostet ein Liegestuhl hier 12,50 Euro am Tag. Luxusliegen an der Cote d’Azur können am Tag sogar, je nach Saison, bis zu 34 Euro kosten. Dann liegen die Badenixen allerdings auch in der ersten Strandreihe und werden von Privatkellnern ihres Luxushotels versorgt. Günstiger sind Urlaubsziele an der Mittelmeerküste zwischen Marseille und Perpignan sowie an der französischen Atlantikküste.
Die Nachbarn aus England - gemeinhin nicht das bekannteste Reiseziel für Badeurlaub - bieten laut „Expedia Liegestuhl-Index“ das günstigste Angebot: Mit nur 3,10 Euro pro Liegestuhl und Tag liegt der durchschnittliche Mietpreis in den englischen Strandbädern weit unter den restlichen europäischen Ländern. Zudem gibt es viele Angebote speziell für Kinder, zum Beispiel gesicherte Nichtschwimmer-Bereiche. Darüber hinaus sind viele britische Strände für ihre gute Wasserqualität ausgezeichnet worden - ein echter Geheimtipp für den nächsten Urlaub.

Große Unterschiede in Spanien und Portugal
Das unangefochtene Lieblingsurlaubsland in Europa, Spanien, ist mit durchschnittlich 4,30 Euro eines der preiswerten Länder im „Expedia Liegestuhl-Index“. Große regionale Unterschiede gibt es jedoch zwischen den Balearen und den Kanarischen Inseln. Mallorca und Co. sind mit 5,10 Euro in der Regel etwas teuer als die Kanaren (3,50 Euro). Das spanische Festland ist mit etwas mehr als vier Euro preislich ebenfalls sehr attraktiv. Portugals wunderschöne Baderegion an der Algarve ist eindeutig kein Schnäppchen. Im Mittel kostet der Liegestuhl in Portugal 7,30 Euro. Jedoch werden Urlauber hier mit weißen Sandstränden und tollen Sportangeboten belohnt.

Moderate Preise an der Adria oder dem östlichen Mittelmeer
Die italienische Küste ist nach wie vor sehr beliebt und verfügt über eine sehr gute touristische Infrastruktur. So kann man an fast allen italienischen Stränden Liegestühle mieten - oft auch inklusive Sonnenschirm. Doch der Service hat seinen Preis. So beträgt der durchschnittliche Preis pro Tag und Liegestuhl hier 7,55 Euro. Genauso schön, aber etwas günstiger ist die Adria-Küste vor Kroatien. Bei einem Durchschnittspreis von nur 4,20 Euro pro Liegestuhl sowie günstigen Flug- und Hotelpreisen ist Kroatien durchaus eine gute Alternative. Ebenfalls weit unter dem europäischen Durchschnitt liegen Griechenland mit 4,10 Euro pro Liegestuhl und Tag und die Türkei mit 5,50 Euro.

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EM an der Nordsee

pünktlich zur Euro 2008 hat der neue wintergarten an der Wasserskianlage Hooksiel neueröffnet. Hier können alle Spiele des deutschen Teams live mitverfolgt werden. Erleben Sie public viewing auch in Ihrem Urlaub an der Nordsee. Und falls Sie noch keine Ferienunterkunft haben, bietet nordseewochen.de Ihnen preisgünstige Ferienwohnungen in zentraler Lage an.

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Nord- oder Ostsee?

Der große Vergleich exklusiv in URLAUB PERFEKT

Hamburg (ots) - Ferien an den Küsten werden immer beliebter. URLAUB PERFEKT hat den Vergleich gemacht: Wer hat das beste Angebot für den Sommer 2008? Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

   - Strand: An der Nordsee lockt der XXL-Kniepsand auf Amrum (14 km
     lang, 1,4 km breit), Wanderdünen am Lister Ellenbogen auf Sylt,
     Wattenmeer-Feeling; an der Ostsee schöne Strände auf dem Darß
     und Usedom, Seebrücken-Charme. Punkt für die Nordsee.
   - Wetter: 1906 Sonnenstunden auf Usedom, 1685 Sonnenstunden auf
     Sylt. Punkt für die Ostsee.
   - Flirten: Sylt ist sexy, aber teuer. Gebaggert wird besser am
     Timmendorfer Strand oder auf Fehmarn. Punkt für die Ostsee.
   - Wohnen: Mehr Flair durch Friesenhäuser, neue Hotels in Büsum
     (Antares) und St. Peter Ording (Strandgut). Neue Adresse an der
     Ostsee u. a. das Ferienresort Weisse Wiek in Boltenhagen. Punkt
     für die Nordsee.
   - Familien: All inclusive im Wangerland, Spaß im Watt und auf
     autofreien Inseln - prima Angebot an der Nordsee. Neue
     Seehundstation in Rostock, neues Ozeanum-Meeresmuseum in
     Stralsund - Supermix an der Ostsee. Überall locken Spaßbäder.
     Punkt für beide Küsten.
   - Aktivitäten: Nordseeküstenradweg, Nordic Walking Parcs, neuer
     Aussichtsturm auf Juist - an der Nordsee kann man watt erleben.
     Die Ostsee holt auf, mit Dogging für Läufer und Hunde oder
     Skike-Route (Langlaufen mit Inlinern) in Kellenhusen. Nordsee
     knapp vorn.
   - Wellness: Das Reizklima an der Nordsee hilft gegen Asthma und
     Heuschnupfen. An der Ostsee finden Urlauber Vielfalt (Jodsole,
     Heilkreide, Bernstein-Peeling) und Spitzenhotels (u.a. neues
     Spa-Hotel Dünenmeer, Fischland). Punkt für die Ostsee.

Ergebnis: Beide Küsten erhalten je vier Punkte. Deutsche Urlauber liegen am Meer genau richtig.



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Immobilien an der Nordsee

und Hier ein Beitrag aus der Welt.de. Den originalen Text finden Sie hier

 

1. Juni 2008, 04:00 Uhr

Von Richard Haimann

Ferienimmobilien in Deutschland gefragt

Jüngere Käufer bevorzugen Zweitwohnsitze in kurzer Entfernung. Die Preise ziehen sogar in den Mittelgebirgsregionen wieder an

Trendwende am Ferienimmobilienmarkt: Gefragt ist nicht mehr allein das Urlaubsdomizil an mediterranen Gestaden. Viele Interessenten suchen den schnell erreichbaren Nebenwohnsitz im eigenen Land. “Die meisten Käufer wollen heute ihre zweite Immobilie nicht nur im Urlaub, sondern auch am Wochenende nutzen”, sagt Thomas Beyerle, Chefresearcher der Immobilienfondsgesellschaft Degi. Begehrt seien deshalb Eigenheime und Eigentumswohnungen, die maximal zwei Autostunden vom Hauptwohnsitz entfernt liegen. Nicht zuletzt steigende Spritkosten lassen den Aktionsradius der Immobilienkäufer schrumpfen.

Wie stark der neue Trend ist, zeigt eine Umfrage der Degi. Danach liebäugelt heute fast jeder zweite Interessent mit dem Kauf einer Ferienimmobilie in Deutschland. Beyerle: “Noch vor fünf Jahren waren fast ausschließlich Zweitdomizile in den Mittelmeerländern gefragt.” Das liegt auch daran, dass die heutigen Interessenten von Ferienimmobilien deutlich jünger sind als Mitte der 1990er-Jahre. “Damals betrug das Durchschnittsalter der Erwerber 54,2 Jahre”, sagt Beyerle. “In der damaligen Ära der Frühverrentung wurde die Auslandsimmobilie meist auch zum neuen Hauptwohnsitz der Käufer.”

Heute hingegen sei der durchschnittliche Erwerber einer Ferienimmobilie 44,9 Jahre jung, stehe mitten im Berufsleben - und sei dabei zumeist Entscheidungsträger. “Diese Zielgruppe will ihren Zweitwohnsitz vor allem nutzen, um der Familie am Wochenende Abwechslung zu bieten und selbst kurzfristig Abstand vom Alltag zu gewinnen”, sagt Beyerle. Oft genug würden sich diese Käufer aber auch Büroarbeit mit ins Wochenende nehmen. Beyerle: “Wichtiger als Sonne und Strand ist für den modernen Zweitdomizilerwerber deshalb ein Breitband-Internetanschluss.”

Getrieben wird die Nachfrage nach deutschen Ferienimmobilien auch von Spanien-Rückkehrern. “Ältere Eigentümer spanischer Immobilien verkaufen jetzt diese Objekte, um sich in Deutschland ein Haus an der Küste zuzulegen”, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Sie nutzen dabei die heftigen Preisanstiege der vergangenen Jahre, um Gewinne mitzunehmen. Zwar fallen nach den vergangenen Boomjahren derzeit auch auf der Iberischen Halbinsel die Eigenheimpreise. Doch wer sich Anfang der 90er-Jahre ein Haus oder ein Apartment in Spanien zugelegt hat, kann jetzt noch immer mehr als das Dreifache seines Einstiegspreises einstreichen.

Inzwischen treiben die Spanien-Rückkehrer die Preise in vielen deutschen Küstenorten in die Höhe. “Auf Rügen kosten Einfamilienhäuser mit gutem Wohnwert inzwischen bis zu 350 000 Euro”, sagt Schick. Noch vor einigen Jahren wurden derartige Objekte für 50 000 bis 70 000 Euro weniger gehandelt. Auch auf Borkum und Norderney haben sich Immobilien verteuert. Rund 260 000 Euro müssen Käufer inzwischen für ein Haus mit gutem Wohnwert auf der westlichsten und größten der Ostfriesischen Inseln zahlen. Auf Norderney sind es sogar bis zu 450 000 Euro.

Auch im deutschen Alpenraum sei die Nachfrage nach Ferienimmobilien gestiegen, berichtet Schick. Vor allem Angehörige der Altersgruppe zwischen 40 und 50 Jahren zieht es auf der Suche nach dem geeigneten Zweitwohnsitz an die oberbayerischen Seen und ins Allgäu. Schick: “Was die Käufer lockt, ist das ganzjährige Sportangebot in diesen Regionen.”

Die eigentlichen Gewinner des neuen Trends sind jedoch die deutschen Mittelgebirgsregionen, meint Degi-Chefresearcher Beyerle. “Unter dem Strich werden im Bayerischen Wald, in der Eifel, im Harz, im Rothaargebirge, im Schwarzwald und im Sauerland mehr Eigenheime als Feriendomizile erworben als an der Küste oder im Alpenraum.” Dies liege an der schnellen Erreichbarkeit dieser Objekte. Beyerle: “Aus dem Ruhrgebiet sind die Wege in die Eifel und ins Sauerland kürzer als an die Nordsee.” Von Hannover aus dauere die Fahrt in den Harz halb so lange wie an die Ostsee. Aus Frankfurt sei der Schwarzwald doppelt so schnell zu erreichen wie der Alpenraum.

Noch schlägt sich das nicht überall in den Preisen nieder. So ist in der nordrheinwestfälischen Ferienregion Siegerland der durchschnittliche Preis für ein Einfamilienhaus dem regionalen Gutachterausschuss zufolge 2007 nur von 141 174 Euro auf 141 278 Euro gestiegen. In der Schwarzwald-Stadt Titisee-Neustadt dagegen registrierte der Gutachterausschuss 2006 für Grundstücke in sehr guter Wohnlage noch Preise von 225 Euro pro Quadratmeter. Jetzt vermeldete die Sparkasse Hochschwarzwald, im vergangenen Jahr seien derartige Flächen bis zu 300 Euro pro Quadratmeter gehandelt worden - ein Anstieg wie einst in Spanien.

 

 

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