Zweitwohnungssteuer für Ferienwohnungen?

Die Gemeinde Wangerland versucht seit Jahren ihre angeschlagenen Kassen u.a. mit der Zweitwohnungssteuer für Ferienwohnungen aufzufüllen. Dabei gibt es noch keinen Beleg dafür, dass die Gemeinde diese Einnahmen 1. benötigt, da ein erhöhter Aufwand entsteht und 2. dass diese Einnahmen tatsächlich für diesen  erhöhten Aufwand verwendet werden.

Das die Gemeinde dringend finanzielle Mittel benötigt ist kein Geheimnis. Und das der aktuelle Haushalt nur durch Verkäufe positiv ausfäll, steht ebenfalls in den Medien.

Ein falscher Ansatz ist es allerdings diejenigen, die investieren und dadurch mittelbar und unmittelbar für Konsum und Umsätze in der Gemeinde sorgen, zu bestrafen.  Ohne private Investoren wäre Hooksiel tatsächlich noch dieses kleine verschlafene Nest von vor 30 Jahren geblieben. Tourismus und Gatronomie hätten sich nicht dahin entwickeln können, wo sie jetzt stehen.

Erwerb und Instandhaltung der Ferienimmobilien verschlingen jährlich mehrere Hundert bis Tausend Euro, die die Besitzer aufbringen müssen. Durch Reparaturen und Renovierung werden Dienstleistungen Materialien aller Art in der Region erworben. Handel und Handwerk profitieren ebenso von diesem Engagement, wie die Gemeinde selber.

Wo also bleibt das (ge-)rechte Augenmaß der Verwaltung?

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